Behandlung und Leistungsspektrum

Durch den Einsatz moderner, schonender Behandlungsmethoden und Hightech-Materialien möchten wir ihrem Wunsch nach einem perfektem Behandlungsergebnis und einem attraktivem Lächeln erfüllen.

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Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche

Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern sind entweder angeboren oder sie entstehen durch falsche Angewohnheiten, wie z.B. langjähriges Daumenlutschen. Wenn die Fehlstellung rechtzeitig erkannt und behandelt wird, lässt sie sich meist unkompliziert und ohne großen Aufwand beheben.

In einigen Fällen liegt die Ursache der Zahnfehlstellung in einem gestörten Verhältnis von Zungen- und Lippendruck. Dann bezieht Dr. Schweitzer in der Regel einen Logopäden in die kieferorthopädische Behandlung mit ein.

Die moderne Kieferorthopädie gewährleistet grade im Kinder- und Jugendbereich diverse komfortable Therapiemöglichkeiten. So lässt sich heute zwischen sichtbaren und unsichtbaren sowie festen oder herausnehmbaren Spangen auswählen.

Nach eingehender Untersuchung entscheidet Dr. Schweitzer unter Berücksichtigung von Form und Schwere der Fehlstellung, welche Art von Spange am sinnvollsten ist. Im ausführlichen Beratungsgespräch werden die Eltern über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten und den Behandlungsablauf sowie über die geplanten Kosten informiert.

 

Kieferorthopädie für Erwachsene

Zahnfehlstellungen lassen sich durch die moderne Kieferorthopädie bei Patienten jeden Alters regulieren. Auch wenn das Wachstum bereits seit vielen Jahren abgeschlossen ist, dauert die Behandlung nur unwesentlich länger als bei Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase. Somit kann eine kieferorthopädische Maßnahme auch in fortgeschrittenem Alter sinnvoll und darstellbar sein, sofern gesunde Zähne und ein ausreichendes Knochenangebot vorhanden sind.

Allerdings werden von den gesetzlichen Krankenkassen keine Leistungen für kieferorthopädische Behandlungen von Erwachsenen zur Verfügung gestellt, d.h. die Kosten müssen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr von den Patienten selbst getragen werden. Lediglich einige Tarife von privaten Krankenversicherern sehen Kostenerstattungen in der Erwachsenenkieferorthopädie vor.

Daher informieren Dr. Schweitzer und sein Team die betroffenen Patienten im umfangreichen Beratungsgespräch in der Praxis in Usingen nicht nur über die geplante Behandlung und deren Ablauf, sondern auch über die anstehenden Kosten und realisierbare Finanzierungsmöglichkeiten.

 

Kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung Erwachsener

Eine kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung ist jeweils dann erforderlich, wenn durch eine kieferorthopädische Therapie allein keine zufriedenstellende Korrektur einer Zahn- und Kieferfehlstellung darstellbar ist.

Während sich Kieferfehlstellungen im Laufe des Wachstums durch kieferorthopädische Maßnahmen in der Regel vollständig korrigieren lassen, sind im Erwachsenenalter nur noch Zahnstellungskorrekturen möglich. Wenn jedoch skelettale Fehlstellungen der knöchernen Anteile des Kiefers vorliegen, die kieferorthopädisch nicht behandelbar sind, ist meist ein kieferchirurgischer Eingriff angezeigt.

In der Praxis von Dr. Schweitzer in Usingen werden kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlungen stets in enger Absprache mit dem Hauszahnarzt abgestimmt und unter Einsatz modernster technischer Verfahren schonend und schmerzfrei umgesetzt.

 
 

Bei der kieferorthopädischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen bieten sich in vielen Fällen Kurzbehandlungen an. Auch in der Praxis von Dr. Schweitzer in Usingen werden Kurzbehandlungen durchgeführt, sofern diese darstellbar und sinnvoll sind, um die Belastung durch kieferorthopädische Hilfsmittel, die sich nie völlig ausschließen lässt, möglichst gering zu halten.

Bei Kindern im Grundschulalter können kieferorthopädische Kurzbehandlungen einen wichtigen Grundstein für die funktionelle Stabilität des Kauorgans und bei Jugendlichen durch die Steuerung des Zahn- und Kieferwachstums für die endgültige Verzahnung legen. Bei Erwachsenen ermöglichen Kurzbehandlungen in der Regel sowohl eine optimale Positionierung der umliegenden Zähne bei der Eingliederung von Zahnersatz als auch Korrekturen von Fehlstellungen im Frontzahnbereich.

Kieferorthopädische Kurzbehandlungen sind weniger aufwendig und deutlich kostengünstiger als Regelbehandlungen und nehmen normalerweise nur 1 bis 1 ½ Jahre in Anspruch. Dr. Schweitzer und seine Mitarbeiter informieren im jeweiligen Beratungsgespräch umfangreich über den Ablauf der Behandlung, das Behandlungsziel und die zu erwartenden Kosten.

 
 

Non Extraction Therapy – die Therapie ohne Zahnziehen!

Dr. Schweitzer und seine Mitarbeiter sind stets darum bemüht, möglichst alle Zähne zu erhalten, da jeder Zahn seine Aufgabe und Funktion im Kiefer hat. Daher haben bei kieferorthopädischen Maßnahmen in der Praxis in Usingen immer die medizinischen und funktionellen Aspekte Priorität.

So lassen sich proportionale Missverhältnisse von Zähnen und Kiefer entweder durch wachstumsanregende oder durch platzschaffende Maßnahmen regulieren. Auch extreme Zahnfehlstellungskorrekturen sind dank der modernen Kieferorthopädie und innovativer technischer Hilfsmittel auf schonende Art und Weise darstellbar, ohne dass ein einziger Zahn gezogen werden muss.

Davon abgesehen, dass bei der Extraktion von Zähnen die Restlücken meist vom Zahnarzt nachbehandelt werden müssen, führt das Zähneziehen sowohl zu einer Verkleinerung des Zungenraums als auch zu Wachstumshemmungen. Dr. Schweitzer und sein Team nehmen deshalb in der Regel nur kieferorthopädische Maßnahmen vor, die sich ohne das Ziehen von Zähnen durchführen lassen.

 
 

Molaren sind die letzten drei Backenzähne, an deren Position vorher keine Milchzähne standen. Während der erste Molar in der Regel mit sechs Jahren und der zweite Molar mit circa zwölf Jahren durchbricht, handelt es sich beim dritten Molar um den Weisheitszahn, der erst im Erwachsenenalter erscheint, sofern er angelegt und nicht verlagert oder retiniert ist.

Durch die Moralendistalisation, die zu den häufigsten Behandlungsmethoden in der Kieferorthopädie gehört, werden die Molaren im Zahnbogen bewegt, um diesen zu erweitern. Dazu wurden früher Außenbögen, sogenannte Headgear-Systeme, verwendet, die teilweise massive optische Beeinträchtigungen mit sich brachten und in hohem Maße die Kooperation des Patienten forderten.

Heutzutage erfolgt die Molarendistalisation intraoral und somit unsichtbar anhand einer Kunststoffschiene. Hierzu werden Bänder an den Sechsjahrmolaren zementiert und anschließend Abdrücke von Ober- und Unterkiefer genommen, die mit Hartgips ausgegossen werden. Anhand dieses Modells werden die Acrylatschiene und das erforderliche Verankerungssystem erstellt und später im Mund des Patienten angepasst.

In der Praxis von Dr. Schweitzer in Usingen werden verschiedene Behandlungsgeräte zur Zahnbogenerweiterung eingesetzt, die sowohl einen bestmöglichen Tragekomfort als auch die ästhetischen Ansprüche des Patienten berücksichtigen.

 
 

Die Funktionskieferorthopädie ist ein Behandlungskonzept mit dem Ziel, die Weich- und Hartgewebe des Kausystems mit Hilfe von in der Mundhöhle liegenden Apparaturen zu stimulieren, damit sie ihre muskulären Funktionsmuster umstellen.

Der theoretische Ansatz der Funktionskieferorthopädie sieht das craniomandibuläre System als eine funktionelle Einheit von Hartgewebe wie dem Kieferknochen und den daran angrenzenden Weichgeweben wie Wangen-, Lippen- und Zungenmuskulatur.

Die Behandlung von muskulären Fehlfunktionen erfolgt anhand einer Vielzahl sogenannter Aktivatoren und ist nicht an ein spezielles funktionskieferorthopädisches Gerät gebunden. Man unterscheidet zwischen bimaxillären Geräten, bei denen Ober- und Unterkiefer von nur einer Apparatur gehalten werden, und Doppelplattensystemen sowie Apparaturen nach dem Prinzip der Mundvorhofplatten.

Doppelplattensysteme beeinflussen durch spezielle Vor- und Rückschubelemente die Lage und Bewegungen des Unterkiefers, während bei Mundvorhofplatten die Wangen- und Lippenmuskulatur von den Zähnen und zahntragenden Knochenstrukturen ferngehalten werden. Hierdurch lassen sich Wachstumsreize erzielen, während gleichzeitig das muskuläre Funktionsmuster umstrukturiert wird.

Alle funktionskieferorthopädischen Geräte liegen drucklos im Mund und wirken ohne Kraftausübung. Die individuell auf die zu behandelnde Fehlfunktion angepasste Apparatur lenkt den Unterkiefer bei jedem Kieferschluss in die angestrebte Schlussbisslage. Dabei wird die beteiligte Muskulatur umtrainiert, wodurch sich das funktionelle Gleichgewicht auf natürlichem Weg stabilisieren lässt.

 
 

Die sogenannte Herbst-Apparatur findet in erster Linie bei einer Rücklage des Unterkiefers Anwendung und bildet in vielen Fällen eine schonende Alternative zu einer Kieferoperation. Befindet sich der Unterkiefer im Verhältnis zum Oberkiefer zu weit hinten, bereitet dies nicht nur Schwierigkeiten beim Beißen, sondern führt auch in den meisten Fällen zu optischen oder sprachlichen Beeinträchtigungen.

Mit Hilfe der Herbst-Apparatur wird dieser sogenannte Distalbiss reguliert, indem ein Teleskopmechanismus, der Ober- und Unterkiefer miteinander verbindet, den Unterkiefer langsam nach vorne verschiebt. Die Teleskope, deren Verbindungsstege für jeden Patienten individuell angepasst werden, erlauben Öffnungsbewegungen und begrenzte Seitwärtsbewegungen des Unterkiefers.

Der Einsatz von Herbst-Apparaturen erfolgt in mehreren Schritten, die im Vorfeld von Dr. Schweitzer und seinem Team ausführlich erläutert werden:

  • Zuerst werden auf den geplanten Ankerzähnen sowie auf den übrigen Backen- und Eckzähnen sogenannte Separiergummis installiert, um Platz für die benötigten Haltebänder zu schaffen, an denen später Teleskop und Verbindungsstege befestigt werden sollen.
  • Nach ungefähr einer Woche erfolgen das Anpassen der Bänder an den Ankerzähnen sowie eine Abformung zur Fertigung der erforderlichen Apparatur durch das Labor.
  • Eine weitere Woche später kann die Herbst-Apparatur eingesetzt werden und dem Behandlungsziel entgegen wirken, das gerade bei Patienten im Wachstumsalter in der Regel bereits nach spätestens neun Monaten erreicht ist.

Dr. Schweitzer und seine Mitarbeiter unterstützen die Patienten beratend und motivierend in der manchmal schwierigen Eingewöhnungszeit, die meist jedoch nur wenige Tage andauert, und geben wertvolle Tipps zu den erforderlichen Essens- und Verhaltensregeln.

 
 

Die ganzheitlich orientierte Kieferorthopädie basiert auf der Grundlage, dass Zähne, Mund und Kiefer nicht nur anatomisch, sondern auch funktionell mit anderen Organsystemen verbunden sind und es dadurch zu Wechselwirkungen untereinander kommt. Somit kann das Hartgewebe im Mund- und Kieferbereich durch die Okklusion einer Harmonie oder Symmetrie bestimmter Körperfunktionen im Wege stehen, die sich auch durch physiotherapeutische Maßnahmen nicht herbeiführen lassen.

In der Praxis von Dr. Schweitzer in Usingen kommt daher einer korrekten Bisseinstellung besondere Bedeutung zu. Für die funktionelle Bisseinstellung stehen diverse verschiedene Hilfsmittel und Behandlungsformen zur Verfügung, über die im individuellen Beratungsgespräch ausführlich und umfangreich informiert wird.

 
 

Zur Korrektur ausgeprägter Zahnfehlstellungen sind in den meisten Fällen festsitzende Apparaturen erforderlich. Zu den Behandlungsformen bzw. Hilfsmitteln, die in der Zahnarztpraxis von Dr. Schweitzer in Usingen Anwendung finden, gehören unter anderem die folgenden Techniken:

  • Tip-edge-Technik
  • Straight-wire-Technik
 

Tip-edge-Technik

Bei der Tip-edge-Technik handelt es sich um eine Weiterentwicklung der sogenannten Begg-Technik. Auch hier sind kippende Zahnbewegungen und im Gegensatz zur Begg-Technik unter Verwendung entsprechender Bögen ebenso körperliche Zahnbewegungen möglich.

Das Tip-edge-Bracket lässt sich wie ein modernes vollprogrammiertes Bracket einsetzen und ist individuell variierbar. Die Zähne werden hierbei gleichmäßiger und präziser bewegt als bei herkömmlichen Zahnspangen. Eine glatte und abriebfeste Oberfläche sowie abgerundete Kanten schützen Wangen und Lippen und gewährleisten sowohl einen hohen Tragekomfort als auch optimale Hygienebedingungen.

Die Tip-edge-Technik bietet Dr. Schweitzer und seinem Team die Möglichkeit einer ständigen Kontrolle der Zahnbewegung bis zum Ende der Therapie.

 

Straight-wire-Technik

Der Unterschied zwischen der Straight-wire-Technik und der Tip-edge-Technik liegt in der Gestaltung der Brackets. Während bei der Tip-edge-Technik die gewünschten Zahnbewegungen in den Bogen eingearbeitet werden müssen, enthalten Straight-wire-Brackets bereits alle erforderlichen Informationen bezüglich der Stellung und Achse des Zahns im Zahnbogen.

Diese Informationen werden über die unterschiedliche Dicke des Bracket-Stamms und die Neigung auf dem Zahn in das Bracket integriert. Durch dieses Verfahren lassen sich sowohl die Behandlungsdauer als auch die Dauer der jeweils erforderlichen Anpassungs- und Kontrolltermine deutlich verkürzen, weshalb die Straight-wire-Technik heute die beliebteste und am weitesten verbreitete Methode in der Kieferorthopädie ist.

 
 

Da die meisten Patienten möglichst unauffällige Zahnspangen wünschen, bieten Dr. Schweitzer und sein Team als Alternative zu den herkömmlichen Metallbrackets auch Brackets aus transparenten Keramikmaterialien an. Diese modernen Keramikmaterialien sind absolut nickelfrei und verfärben sich nicht durch Lebensmittel. Lediglich ein horizontal verlaufender Draht ist sichtbar.

Zahnfarbene oder durchsichtige Brackets sind ästhetisch wesentlich ansprechender und werden daher von Dr. Schweitzer und seinem Team unter Berücksichtigung des individuellen Patientenwunsches in verschiedenen Materialien und Ausführungen angeboten.

 
 

Aus ästhetischen Gründen bevorzugen heutzutage immer mehr Patienten unsichtbare Zahnspangen. Es gibt verschiedene Methoden der unsichtbaren Zahnkorrektur. So kann es sich um von außen nicht sichtbare Spangen aus Metall handeln, die auf der Zahninnenseite befestigt werden, oder um durchsichtige Zahnspangen, die man wie eine herausnehmbare Zahnspange trägt.

Die beiden beliebtesten und am häufigsten angewandten Methoden der unsichtbaren Zahnkorrektur sind:

  • Invisalign
  • Lingualtechnik
 

Invisalign

Die Behandlung mit Invisalign erfolgt anhand transparenter herausnehmbarer Zahnschienen. Jeder dieser sogenannten Aligner wird individuell gefertigt und ungefähr zwei Wochen getragen, bevor er gegen die nächste Schiene ausgetauscht wird. Durch den Wechsel werden die Zähne Schritt für Schritt in die gewünschte Position gebracht.

Parallel dazu zeigt ein virtueller 3-D-Behandlungsplan die Abfolge der Zahnbewegungen während der Behandlung. So können die Patienten von Dr. Schweitzer schon im Vorfeld sehen, wie ihre Zähne nach Abschluss der Behandlung aussehen werden. Die erforderlichen Aligner werden ebenfalls auf Grundlage der Ergebnisse des 3-D-Behandlungsplans maßgefertigt.

Die Anzahl der Aligner ist für jeden Patienten unterschiedlich, umfasst im Schnitt jedoch circa 18 bis 36 Schienen für Ober- und Unterkiefer, die Behandlungsdauer beträgt somit zwischen 9 und 18 Monate. Die Aligner werden zwar Tag und Nacht getragen, aber sowohl zum Essen als auch zur Zahnpflege herausgenommen.

 
 

Bei der Lingualtechnik handelt es sich um eine weitere Methode der unsichtbaren Zahnkorrektur mit Hilfe von Metallbrackets, die an der Zahninnenseite befestigt werden und somit von außen nicht zu sehen sind.

Mit Hilfe der Lingualtechnik lassen sich diverse Zahnfehlstellungen korrigieren, wie zum Beispiel Überbiss, Deckbiss, Kreuzbiss oder Diastema, d.h. Zahnlücken zwischen den vorderen Schneidezähnen, die nicht durch einen Zahnverlust bedingt sind.

Hierzu werden von Dr. Schweitzer Abformungen von Ober- und Unterkiefer genommen, anhand derer im zahntechnischen Labor ein Modell angefertigt wird, das die angestrebte Zahnstellung aufzeigt. Die erforderlichen Brackets werden auf diesem Modell angepasst und später auf die Zähne übertragen und dort fixiert.

Dr. Schweitzer und seine Mitarbeiter geben ihren Patienten alle notwendigen Hinweise und Empfehlungen zur Mundhygiene und Pflege der Brackets, die während der Behandlungszeit besonders wichtig sind, wobei die Dauer der Behandlung individuell abhängig ist von der Ausgangssituation der Zahnfehlstellung.

 
 

Für Patienten mit Nickel-Allergie bieten wir nun auf Wunsch auch spezielle, nickelfreie Behandlungsalternativen der neuesten Generation.

 
 

Die Funktionsdiagnostik und -therapie befasst sich mit Störungen im Bereich der Kiefergelenke, der Zahnkontakte und der Kaumuskulatur. Diese Störungen können angeboren oder aber eine Folge der Überlastung der Zähne durch stressbedingtes Knirschen oder Pressen sein. Auch fehlerhafte Füllungen oder mangelhafter Zahnersatz sowie unbehandelter Zahnverlust können für ein unzureichendes Zusammenspiel von Kiefergelenk und Zahnkontakt verantwortlich sein.

Bereits minimale Abweichungen im Bereich der Zahnkontakte, der sogenannten Okklusion, können dauerhafte Beschwerden der Kiefergelenke oder der Kaumuskulatur hervorrufen. Diese können sich wiederum negativ auf die Nacken- und Rückenmuskulatur auswirken, was letztendlich zu Störungen der gesamten Körperhaltung führen kann.

Mit Hilfe der Funktionsdiagnostik und -therapie können craniomandibuläre Dysfunktionen erkannt und – gegebenenfalls unter Hinzuziehung eines Physiotherapeuten, Orthopäden oder Osteopathen – behandelt werden. In der Praxis von Dr. Schweitzer in Usingen werden fehlerhafte Gelenkpositionen und deren Ursachen anhand moderner elektronischer Messsysteme ermittelt und die notwendigen Therapiemaßnahmen in Absprache mit dem Patienten eingeleitet.

 
 

Zur Behandlung von Kiefergelenks- und Gesichtsschmerzen ist eine umfangreiche Anamnese zur Erkennung aller beteiligten Faktoren und deren Gewichtung von entscheidender Bedeutung. Bei der Diagnostik werden sowohl Schmerzdauer, -intensität und -auslöser als auch Lokalisation sowie Schmerz beeinflussende Faktoren wie Stress, Angst oder Depression berücksichtigt.

Eine anschließende sorgfältige Untersuchung der Zähne und des Zahnfleischs durch Dr. Schweitzer sowie eine Beurteilung des Nervensystems im Gesichts- und Kieferbereich und des Zusammenspiels von Zähnen, Kaumuskulatur und Kiefergelenk fließen in die Diagnostik mit ein.

Liegt der Verdacht einer funktionellen Störung vor, führen Dr. Schweitzer oder einer seiner Mitarbeiter eine Funktionsdiagnostik anhand von Röntgenaufnahmen, der digitalen Volumentomografie oder Computertomografie durch.

Nach abgeschlossener Diagnostik kann das erforderliche Behandlungskonzept erstellt und gegebenenfalls in Absprache mit Spezialisten anderer beteiligter Fachrichtungen mit schmerztherapeutischen Verfahren medikamentös oder nicht medikamentös umgesetzt werden.

 
 

Bereits vorm Durchbrechen der ersten Milchzähne können z.B. durch das Daumenlutschen Probleme entstehen, die Auswirkungen auf das spätere Erwachsenengebiss haben. Diese Probleme können nicht nur in schiefen Zähnen, sondern auch in Einschränkungen der Abbeiß- und Kaufunktion oder Sprachstörungen resultieren.

Zu den wichtigsten Hilfsmitteln bei der Frühbehandlung von Kindern gehören Lückenhalter und Mundvorhofplatten.

  • Lückenhalter kommen zum Einsatz, wenn Milchzähne traumatisch- oder kariesbedingt zu früh verloren gehen und die angrenzenden Zähne zu wandern beginnen. Um zu verhindern, dass beim Einzelzahnverlust der Platz für den nachwachsenden Zahn verkleinert wird, werden festsitzende Lückenhalter eingesetzt. Diese unterscheiden sich von herausnehmbaren Lückenhaltern, die bei größeren Zahnlücken erforderlich sind, um die Abbeiß- und Kaufunktion zu erhalten und Zahnwanderungen zu vermeiden.
  • Mundvorhofplatten liegen frei zwischen Lippen und Zähnen und eignen sich zum Vermeiden von Schnuller oder Daumenlutschen, da gerade Letzteres schwere Zahnfehlstellungen im Milchgebiss hervorrufen kann. Gleichzeitig werden die Mund-, Lippen- und Kiefermuskulatur gestärkt, auch die schädliche Mundatmung lässt sich verhindern. Zähne, die bereits im Milchgebiss vorstehen, lassen sich durch den Druck der Mundvorhofplatte auf die vorderen Zähne korrigieren.

Für Dr. Schweitzer und seine Mitarbeiter ist die Frühbehandlung unabdinglicher Bestandteil einer ganzheitlichen Kieferorthopädie zur Vermeidung oder Vereinfachung weiterführender Therapien im Erwachsenenalter.

 
 

In der Praxis von Dr. Schweitzer in Usingen wird bei kieferorthopädischen Therapien stets ein Höchstmaß an Ästhetik und Tragekomfort der erforderlichen Hilfsmittel berücksichtigt, um die Lebensqualität des Patienten möglichst uneingeschränkt zu erhalten.

Der Einsatz von Alignern und der modernen Lingualtechnik gewährleistet unsichtbare Behandlungsmethoden, die dem Anspruch der Patienten auf eine ästhetische Optik während der Therapie gerecht werden. Während die transparenten Kunststoffschienen von Invisalign die Zähne in kleinen Schritten in die gewünschte Position bewegen, lassen sich durch die von außen vollkommen unsichtbare Lingualtechnik auch extreme Zahnfehlstellungen korrigieren.

Die Patienten von Dr. Schweitzer profitieren von den neuesten Methoden kieferorthopädischer Therapien, die sich heutzutage entweder völlig oder zumindest nahezu unsichtbar und somit ohne optische Einschränkungen durchführen lassen.

 
 

Die kieferorthopädische Vorbereitung zum Einsatz von Zahnersatz oder Implantaten gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben moderner Behandlungskonzepte und ist somit auch ein Tätigkeitsschwerpunkt der Praxis von Dr. Schweitzer in Usingen.

Die präprothetische Kieferorthopädie dient der Verbesserung von Kaufunktion und Ästhetik durch die Korrektur von Zahnfehlstellungen mit kieferorthopädischen Apparaturen. Die Verbesserung der Ausgangssituation späterer Implantatversorgungen umfasst in erster Linie:

  • die Verlängerung abgebrochener Zähne,
  • die strategische Verteilung von Pfeilerzähnen,
  • die Aufrichtung gekippter Molare,
  • die Auflösung von Engständen und
  • die Lückenöffnung zum Einsatz von Implantaten.

Um ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erzielen, ist stets eine enge Zusammenarbeit mit dem behandelnden Zahnarzt erforderlich, mit dem Dr. Schweitzer die geplante Vorgehensweise abstimmt.

 
 

Die Ästhetik des Gesichts wird durch schiefe Zähne zum Teil massiv beeinträchtigt. Daher lassen sich durch Zahnfehlstellungskorrekturen in der Regel erhebliche Verbesserungen erzielen – und das auch im ausgewachsenen Gebiss. Durch moderne Verfahren sind Korrekturen fehlerhafter Zahnstellungen heutzutage in jedem Alter möglich!

Vom kosmetischen Gesichtspunkt abgesehen ist ein harmonisches Gebiss eine gute Prophylaxe gegen Zahnerkrankungen, da sich durch fehlerhafte Zahnstellungen schwer erreichbare Nischen bilden, in denen Plaque und Karies entstehen können. Gleichzeitig erhöht sich das Risiko von Parodontose, wenn aufgrund eines fehlerhaften Zahnkontakts der Zahnhalteapparat über- oder fehlbelastet wird.

Wenn fehlerhafte Zahnstellungen außerdem Kau- und Schluckbeschwerden verursachen, kann dies langfristig in Magen- oder Verdauungsproblemen resultieren. Auch Verspannungen im Kiefergelenksbereich und darüber hinaus in Gesicht und Nacken bis hin zum Tinnitus können durch Fehlstellungen der Kiefer ausgelöst werden.

Zu den wichtigsten Voraussetzungen vor Behandlungsbeginn einer Zahnstellungskorrektur in der Praxis von Dr. Schweitzer in Usingen gehören ein kariesfreies Gebiss und ein gesundes Zahnfleisch. Der einzige, allerdings gravierende Unterschied der Erwachsenenbehandlung im Gegensatz zur kieferorthopädischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen besteht darin, dass die Impulse der Korrekturapparate nicht in den Wachstumsprozess eingebunden werden können.

 
 

Lässt sich ein kieferchirurgischer Eingriff nicht vermeiden, ist es sinnvoll ihn mit kieferorthopädischen Maßnahmen vor- und nachzubereiten um bestes Gelingen zu garantieren.

 
 

Schnarchen ist ein weitverbreitetes Phänomen, das für den Partner lästig und schlafraubend, für den Schnarcher selbst jedoch sogar gesundheitsgefährdend sein kann – nämlich dann, wenn eine sogenannte Schlafapnoe vorliegt, bei der es zu gefährlichen Atemaussetzern kommt. Diese führen zu Leistungsverlust, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit, da der Schlaf für den Schnarchenden nicht die erforderliche Entspannung und Erholung mit sich bringt.

Hauptursache für das Schnarchen ist ein Engpass im Rachen oder Hals, der den Luftdurchfluss behindert und Gaumensegel und Zäpfchen zum Flattern bringt. Ist der Rachenraum komplett verschlossen und die Atmung dadurch vorübergehend unterbrochen, handelt es sich um eine sogenannte obstruktive Schlafapnoe.

Wenn das Schnarchen akute oder chronische Probleme verursacht, erarbeitet Dr. Schweitzer in Absprache mit dem Patienten ein passendes Therapiekonzept. Hierzu stehen z.B. individuell angepasste Zahnschienen zur Verfügung, die den Unterkiefer in eine vorgelagerte Position bringen und dort halten, damit die Luft ungehindert in den Rachenraum einströmen kann.

Sollte allein mit Hilfe einer Zahnschiene keine Besserung darstellbar sein, bezieht Dr. Schweitzer bei Bedarf die zuständigen Fachärzte in die Behandlung ein, um ein langfristig erfolgreiches Therapiekonzept erstellen zu können.

 
 

Fast 40 Prozent aller Zahn- und Mundverletzungen werden durch sportliche Aktivitäten verursacht, bei denen in den meisten Fällen die oberen Schneidezähne verletzt werden oder ganz verloren gehen.

In der Praxis von Dr. Schweitzer in Usingen wird diesem Risiko mit der Anfertigung von Sportmundschutzgeräten Rechnung getragen, da Vergleichsstatistiken belegen, dass die Gefahr sportbedingter Zahn-, Mund- und Kieferverletzungen durch einfache Schutzmaßnahmen erheblich reduziert werden kann.

Die individuell angepassten Sportmundschutzgeräte sind ein wirkungsvoller Schutz für Zähne und Zahnfleisch und verringern das Risiko von Verletzungen an Lippe und Zunge, Ober- und Unterkiefer sowie der Kiefergelenke. Die konfektionierten Schienen bestehen aus thermoplastischem Material und werden in kochendem Wasser erwärmt. Solange das Material verformbar ist, kann es individuell an die Zahnreihen des Patienten angepasst werden.

In der Praxis von Dr. Schweitzer werden je nach Bedarf sowohl einfache Schienen für den Oberkiefer als auch Zweifachkonstruktionen für Ober- und Unterkiefer angefertigt. Für Bracketträger werden spezielle Sportmundschutzgeräte zur Verfügung gestellt. Alle Geräte lassen sich beliebig oft erwärmen und wieder neu anpassen.

 
 

In der Praxis in Usingen bieten Dr. Schweitzer und seine Mitarbeiter insbesondere Zahnspangenträgern ein individuelles Mundhygieneprogramm an. Gerade während der Behandlung unter Einsatz kieferorthopädischer Apparaturen, egal ob diese festsitzend oder herausnehmbar sind, ist eine effektive, aber gleichzeitig schonende Zahnpflege besonders wichtig.

Auf die jeweilige Zahnspange abgestimmte Reinigungstechniken und gezielte Zahnputzdemonstrationen helfen, das Kariesrisiko zu reduzieren und die Mundhygiene zu verbessern. Dr. Schweitzer und sein Team führen daher neben anderen therapiebegleitenden Maßnahmen ein sorgfältiges Mundhygieneprogramm zur Schonung und Pflege sämtlicher betroffener Strukturen durch.

 
 

Als therapiebegleitende Maßnahme, aber auch als Ergänzung zur alltäglichen Mundpflege bieten Dr. Schweitzer und seine Mitarbeiter professionelle Zahnreinigungen an. Durch diese Prophylaxemaßnahme lässt sich nicht nur eine ästhetische Optik erzielen, sondern gleichzeitig die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch optimieren.

Bei der professionellen Zahnreinigung werden alle sichtbaren und unsichtbaren Beläge auf den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen sorgfältig entfernt und Verfärbungen durch Nikotin, Koffein oder Rotwein beseitigt. Mit Ultraschallgeräten werden Zahnbeläge und Zahnstein und mit Pulverstrahlgeräten hartnäckige Verfärbungen entfernt, während die Zahnzwischenräume mit Handinstrumenten gereinigt werden. Abschließend werden die Zähne poliert und mit einem speziellen Schutzlack versiegelt.

Bakterieller Zahnbelag, der sich mit der Zahnbürste nicht entfernen lässt, kann sowohl Karies als auch Parodontose verursachen, die langfristig zu Zahnverlust führen können. Dieser Entwicklung beugen Dr. Schweitzer und sein Team mit umfangreichen Prophylaxemaßnahmen vor.

 
 

Dr. Schweitzer und sein Team können Behandlungen mit Hilfe der computergestützten Auswertung und Analyse von Röntgenbildern und Zahnmodellen noch sorgfältiger und detaillierter planen. Dazu stehen in der Praxis in Usingen hochmoderne technische Gerätschaften mit der entsprechenden Software zur Verfügung.

Die Auswertung und Analyse der Röntgenbilder und der Gesichtsbogenübertragung wird ausschließlich am Computer durchgeführt, um Behandlungen noch präziser planen zu können. So lassen sich zum Beispiel mit Hilfe eines Ultraschall-Navigators die Bewegungen der Kiefer zueinander und die Funktion des Kiefergelenks dreidimensional darstellen. Die ermittelten Daten erlauben eine genaue Diagnose und Therapie von Kiefergelenkserkrankungen.

Anhand von 3D- und Ultraschall-Bewegungsanalysen und Biss-Simulationen können individuelle Behandlungsstrategien geplant und exakt umgesetzt werden. Dadurch kann auch dem Patient vor Behandlungsbeginn aufgezeigt werden, wie sich seine Zähne im Laufe der Therapie bewegen und wie sein gesamtes Gebiss nach Abschluss der geplanten Maßnahme aussehen wird.

Dr. Schweitzer und seine Mitarbeiter nehmen an regelmäßigen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teil, um genau wie die technische Einrichtung der Praxis in Usingen stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, da die computergestützte Analyse unter anderem Grundvoraussetzung für die Erstellung verbindlicher Heilkostenpläne ist.

 
 

In der Praxis von Dr. Schweitzer in Usingen werden aufgrund der wesentlich geringeren Strahlenbelastung für den Patienten ausschließlich digitale Röntgengeräte benutzt. Auf diese Weise lässt sich die Strahlenbelastung z.B. bei Panorama-Röntgenaufnahmen um 30 Prozent und bei Einzelbildaufnahmen sogar um bis zu 90 Prozent reduzieren.

Die Qualität der Digitalaufnahmen ist wesentlich höher als bei herkömmlichen Röntgenbildern und kann durch Kontrast- und Helligkeitsfilter noch optimiert werden. Die Bilder sind sofort verfügbar und können am Computer weiterverarbeitet werden. Sie erlauben eine genauere und schnellere Diagnose sowie eine bessere Kommunikation mit dem Hauszahnarzt oder anderen Fachärzten.

Dr. Schweitzer und seine Mitarbeiter führen alle Röntgenuntersuchungen generell mit der neuesten digitalen Technik durch, denn nur eine äußerst sorgfältige und detaillierte Planung gewährleistet einen langfristig zufriedenstellenden Behandlungserfolg.

 
 
 
Dr. Markus Schweitzer
 

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Fachpraxis für Kieferorthopädie
Dr. Markus Schweitzer

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